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Über Adam Smith und seine nicht existierende „unsichtbare
Hand”
Wenn man über Adam Smith und sein Werk „The wealt
of nations“ spricht, erscheint immer wieder der Begriff „invisible hand“.
Dies deutet darauf hin, dass diese Leute entweder sein Buch nicht gelesen,
oder nicht verstanden haben.
Im Wesentlichen vergleicht Smith hier drei Länder
aus den 1750-er Jahren.
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Großbritannien
-
Frankreich
-
Die englischen Kolonien in Nordamerika
In Frankreich gab es zu dieser Zeit eine durch
den König kontrollierte und zentral gesteuerte Wirtschaft. In Großbritannien
einen Parlamentarismus mit verschiedenen Interessengruppen, die im Parlament
vertreten waren. Und die englischen Kolonien in Nordamerika, die von England
aus nicht wirklich kontrolliert werden konnten, weil schon allein eine Reise
dorthin und zurück 6 Monate in Anspruch nahm.
Er sammelte nun viele Daten über:
- Bevölkerungswachstum
- Wirtschaftswachstum
- Preisentwicklung
Dabei stellte er fest, dass sich die Wirtschaft
am besten entwickelt, wenn sie nicht vom Staat gesteuert wird, sondern sich
frei entfalten kann.
Aber woher kommt dann der Aberglaube, dass Smith
über „invisible hand“ geschrieben hat? Die europäische Welt lebte damals in
einem „Aristotelischen“ Weltbild. Alles musste gesteuert und organisiert
werden. Die Welt war von Gott geschaffen worden, und so musste auch die
Wirtschaft gesteuert werden. Dass sich die Entwicklungen in der Wirtschaft
gegenseitig ausgleichen, konnte man sich einfach nicht vorstellen. Später
wurde diese Idee von den sich ausgleichenden Entwicklungen von Charles Darwin
übernommen, um seine Evolutionstheorie aufzubauen.
Ein weiterer wichtiger Teil beschäftigt sich mit
den Auswirkungen von Schutzzöllen auf den Binnenmarkt (Qualität der
angebotenen Produkte, Preisentwicklung). Hier bezieht er sich auf das
Beispiel Holland. Dort waren die Städte, eine Art Freistädte, sehr stark, und
man gründete in diesen von Mauern umgebenen Siedlungen Gilden, die nicht nur
einen kampffähigen Verteidigungstrupp aufstellten, sondern auch den Handel in
der Siedlung kontrollierten. Ein Handwerker musste Mitglied dieser Gilde
(daher kommt später die Währung Gulden) sein, um in der gegebenen Stadt
Handel treiben zu können. Auf diese Weise war sein Geschäft von der
außerstädtischen Konkurrenz geschützt. Nur für die Käufer war das oft
schlecht, weil sie schlechte Ware zu einem erhöhten Preis erwerben mussten.
Wenn heute ein Politiker sagt, dass wir unsere Arbeitsplätze schützen müssen,
denke ich immer: Verdammt, jetzt muss ich schon wieder schlechte Ware zu
teuer kaufen. Auch ich muss auf dem Markt konkurrenzfähig sein. Warum gilt
das nicht für alle?
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Németül Adam Smithről
Freitag, 25. April 2014
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